Neue Welten – Sharing Stories

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Culture Roulette: Ein Spiel zur Befragung des Kulturbegriffs
Do, 25.06.2015, 19:00 Uhr

Das Weltmuseum Wien und die Brunnenpassage laden zum Abschluss des Projekts Neue Welten – Sharing Stories ein. Von April bis Mitte Juni wurden in der Brunnenpassage Gegenstände und Geschichten gesammelt.
Neue Welten fand hier als Teil der Ausstellung „Da.Sein“ statt.

An diesem Abend spielen wir ein „Kultur-Roulette“ mit geladenen Gästen und dem Publikum. Der Zufall spielt den Gästen ein historisches oder zeitgenössisches Statement zum „Kulturbegriff“ in die Hände, das diese erklären und diskutieren müssen.
Das Neue Welten-Team setzt das Projekt Sharing Stories im Anschluss an weiteren Standorten in Wien fort. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Eine Kooperation der Brunnenpassage mit dem Weltmuseum Wien.

Mitspieler_innen:
– Carla Bobadilla (Künstlerin)
– Ilkim Erdost (Direktion VHS Ottakring)
– Andrea Härle (Leitung Romano Centro)
– Nadja Lorenz (Rechtsanwältin)
– David Mathews (Illustrator und Künstler)
– Fanny Müller-Uri (Rassismusforscherin, Lehrbeauftragte Uni Wien)
– Anne Pritchard-Smith (Lehrbeauftragte am Fachbereich Deutsch als Fremd-/Zweitsprache am Institut für Germanistik der Universität Wien)

Master of ceremony:
– Jérôme Segal (Ludwig Boltzmann Institut für Historische Sozialwissenschaft)

>> Spielplan

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Depot Kunst und Diskussion

Mittwoch, 19. März 2014, 19.00
Macht Kunst Schule?
Vorträge und Diskussion

In letzter Zeit wurden Kooperationen von Kulturinstitutionen und Schulen durch staatliche Förderprogramme wie „Kunst macht Schule“ massiv unterstützt. Argumentationen lauten „Kunst und Kultur im Schulalltag erlebbar machen“ und „zu kultureller, gesellschaftlicher Partizipation“ beitragen. Darüber hinaus spielen Kollaborationen von Kunstinstitutionen und Kunstuniversitäten eine zunehmende Rolle für die Curricula zukünftiger Kunsterzieher_innen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Bildungsdiskussion in Österreich einerseits und im Kontext der von politischen Thesenpapieren und staatlichen Förderprogrammen beschworenen (Heils-) Versprechungen kultureller Bildung andererseits werden die Teilnehmer_innen die Diskrepanzen, Konflikte, aber auch Potenziale von Kollaborationen zwischen Schulen, Kulturinstitutionen und -universitäten diskutieren.

 

Carla Bobadilla, Künstlerin, Kunstvermittlerin
Eva Lausegger, Lehrerin
Rolf Laven, Künstler, Kunstpädagoge, Pädagogische Hochschule Wien
Anna Pritz, Akademie der Bildenden Künste Wien
Barbara Putz-Plecko, Universität für Angewandte Kunst Wien
Karin Schneider, Kunstvermittlerin

Moderation: Barbara Mahlknecht, Kunstvermittlerin

Depot
Breite Gasse 3
1070 Wien
Tel: +43 699 13 53 77 10
depot@depot.or.at
http://www.depot.or.at

Gastvortrag von Carla Bobadilla Kunst Universität Linz

08.01. 2014, 12.00 bis 13.30 Uhr Zeitbasiertes Wohnzimmer, Sonnensteinstraße 11-13, 2.OG

Gastvortrag von Carla Bobadilla im Rahmen der Lehrveranstaltung „Wer suchet der findet und zeigt es dann her“ von Dr.in Gerda Lampalzer-Oppermann. Die Künstlerin Carla Bobadilla wird unter anderem über ihre aktuelle Arbeit „Verkaufe wegen finanzieller Notlage“ sprechen.

Carla Bobadilla
geboren 1976 in Valparaiso
Studium der Bildenden Kunst an der Universität Playa Ancha, Valparaíso, Chile. Abschluss 2000 mit Auszeichnung. Seit 2000 freischaffende bildende Künstlerin, lebt sei 2002 in Wien.

Der Schwerpunkt von Bobadillas künstlerischer Arbeit liegt auf postkolonialen, migrationspolitischen und feministischen Fragestellungen. Ihre Arbeit ist durch antirassistische und partizipative Praxen gekennzeichnet. Zahlreiche Ausstellungen in Österreich und im Ausland. Seit 2009 Kunstvermittlerin an Schulen in Österreich und an Kunst- und Kulturinstitutionen. Mitherausgeberin des Buches Migrationskizzen, erschienen 2010 im Löcker Verlag, Wien. Frauen-Award des BMUKK (Preis der Jury) für das Buch Migrationsskizzen, 2010; Theodor-Körner-Preis für die Arbeit Industriefotografie, 2008; Atelier-Stipendium (Paris) des BMUKK, 2006. Derzeit künstlerische Beratung für Projekte der  Gebietsbetreuung/Stadterneuerung in drei Wiener Gemeindebezirken. Lehrt seit 2012 an der Universität für Angewandte Kunst Wien.

www.carlabobadilla.at

Volkstheater

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IMPORT/EXPORT

Montag, 23. Jänner 2012, 19:30 Uhr

Berichte aus dem Reich der Interkultur

Eine Gesprächsreihe

Spielstätte: Empfangsraum

IMPORT/EXPORT handelt mit Geschichten, die von jener Sorte Mensch erzählt werden, die heute Migrant genannt wird. Geschichten, die Ernst Schmiederer nach diesen Erzählungen aufgezeichnet, in der Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlicht und zuletzt auch in seinem Buch IMPORT/EXPORT gesammelt hat.

Nun treten diese Menschen hinter ihren Geschichten hervor und auf die Bühne. Genauer gesagt: in den Empfangsraum des Volkstheaters, der eingerichtet wurde, um Adolf Hitler über eine Hintertür ins Volkstheater schleusen zu können. Das Volkstheater wird im intimen Rahmen dieses Raumes ab September 2011 in der Reihe IMPORT/EXPORT jeweils drei der Migrationserfahrenen präsentieren und im Gespräch mit Ernst Schmiederer ausführlich zu Wort kommen lassen.

Heute ist Vielfalt die Norm. Wer mit offenen Augen durch eine beliebige Stadt in Europa geht, wird feststellen, dass es eine Leitkultur nirgendwo mehr gibt. Wer Jugendlichen zuhört, wird erkennen, dass Sprache lebendig bleibt, weil die Menschen, die sie sprechen, mobil sind. Wer beim Essen darauf achten kann, was er zu sich nimmt, sieht sich mit einer anregenden kulinarischen Vielfalt konfrontiert. Während europäische Spitzenpolitiker behaupten, dass Multikulti tot oder gescheitert sei, zeigt ein offener Blick in unsere Welt klar das Gegenteil: nie zuvor war diese so bunt, so reichhaltig, so vielfältig. Mit anderen Worten: Interkultur. Nie war sie so wertvoll wie heute.

An diesem Punkt setzt das Projekt IMPORT/EXPORT (importundexport.at) an: Menschen berichten aus ihrem Leben, gewähren anderen damit einen Blick in ein fremdes Leben und bereichern so den politischen Diskurs im Spannungsfeld Migration und Mobilität.

Beim dritten Termin treffen wir auf die aus Chile stammende Fotografin/Künstlerin Carla Bobadilla, die aus Sarajewo stammende Musikerin Nataša Mirkovi??- De Ro und die aus Georgien stammende Künstlerin Tatia Skhirtladze.

http://www.volkstheater.at/home/spielplan/1144/IMPORTEXPORT

EIKON Foto Frühstück: Fotografie Performance (am 23.10.2011)

Anlässlich der Ausstellung „Eindazwischenkommen“ im Schloss Wolkersdorf laden EIKON und FLUSS zur Diskussion über das Verhältnis von Fotografie und Performance.

 

Am Podium:
Elisa Andessner (Performance- und Fotokünstlerin)
Carla Bobadilla (Fotokünstlerin und bildende Künstlerin)
Heinz Cibulka (Fotokünstler und Dokumentarist des Orgien Mysterien Theaters)
Gertrude Moser-Wagner (Künstlerin und Kuratorin der Ausstellung „Eindazwischenkommen“)
Boris Nieslony (Performancekünstler und Gründer von Black Market International)
Moderation: Elisabeth M. Gottfried (EIKON)

 

Anschließend kostenloser Shuttlebus nach Wolkersdorf zur Finissage der Ausstellung und zur Performance von Boris Nieslony.

 

Um Anmeldung für den Shuttlebus wird gebeten! Email an: office@eikon.at

 

Wann: Sonntag, 23. Oktober, 2011, Beginn: 10:30 Uhr, Abfahrt nach Wolkersdorf: 12:30 Uhr
Wo:
Raum D, Electric Avenue, quartier21/MQ, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Hamakon/ Theater Nestroyhof

Salon/ Migrationsskizzen

20.06.2011

21:00Uhr

A-1020 VIENNA, NESTROYPLATZ

http://www.hamakom.at/index.php?id=548

Postkoloniale Verstrickungen, antirassistische Baustelllen

 Buch- und Projektpräsentation mit anschließender Diskussion

Mit  Petja Dimitrova, Carla Bobadilla, Nilbar Güres und Agnes Achola und Stefania Del Sordo

Lesung: Vlatka Frketic aus dem Text von Radostina Patulova

 Das Projekt ‚Migrationsskizzen’ verkörpert sowohl das Ergebnis eines kollektiven Prozesses als auch seine Umsetzung in einem Kunstbuch, das aus Bildern bzw. aus wissenschaftlichen und literarischen Beiträgen  von  Kunst-,  Gender-  und  MigrationsexpertInnen  besteht.  Es  stellt  eine  autonome Auseinandersetzung aus der eigenen Perspektive von Künstlerinnen mit Migrationserfahrung mit den Themen Geschlecht, Migration, antidiskriminatorische und emanzipatorische Kämpfe in der (österreichischen) Gesellschaft dar.

Fotografien, Zeichnungen, Collagen, Texte, Videos, Performances dienen als Mittel, um Klischees zu dekonstruieren und zu einer politisch-kritischen Bilder- und Forschungspolitik in der Migrationsdebatte beizutragen. Wissenschaftliche, bzw. literarische Beiträge von Maria do Mar Castro Varela, Radostina Patulova,  Fatih  Aydogdu  und  Luisa  Ziaja  vertiefen  weiterhin  die  verschiedenen  theoretischen Einsichten, sei es zur postkolonialen-emanzipatorischen Bildung oder zur künstlerischen bzw. kulturellen Praxis.