Geschichte einer Gasse

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Titelbild: Toledo i Dertschei

Geschichte einer Gasse

Kaffee und seine Manifestationen – eine Stadtführung

WANN: Fr 10., 18-20 Uhr/ Do 16. Juni, 18-20 Uhr/ Fr 17. Juni 18-20
Treffpunkt: S-Bahn Station Hernals | Erreichbarkeit: Straßenbahnlinie 43 oder S 45
Anmeldung erbeten: contact@sohoinottakring.at oder t. 0676 3526743

Ein Projekt von Carla Bobadilla mit Beiträgen von Estuardo Chacón (Anthropologe und Kaffee Spezialist), Milena Georgieva (Bildende Künstlerin), Gizework (Performance Künstlerin und Kaffee Spezialistin), Timo Huber ( GB*9.,17.,18.), Marie-Therese Huth (Bildende Künstlerin), Nora Lička (Bildende Künstlerin), Clemens Miggitsch (Bildender Künstler), Jochem Müller (Bezirksmuseum Ottakring), Toledo i Dertschei (studiotid.com), Paul Presich (Bildender Künstler)

Es wird ein neues Format der Stadtführung praktiziert. Ausgehend von Körper und Denkweise als Instrumente der Stadterfahrung und Stadtprägung arbeitet sich die Gruppe durch die historischen und gedanklichen Verstrickungen eines Ortes.

Ausgangsbasis sind Fragestellungen und inhaltliche Zusammenhänge zum Konsum des Kaffees.
 Anhand der Betrachtung der sozialen und ökonomischen Implikationen von dessen Produktion und Import ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert in Wien und der restlichen Welt, werden wir versuchen, die Geschichte einer Gasse durch Erzählungen, Fakten und Erinnerungen zu rekonstruieren und neu zu formulieren. Zum Abschluss der Führung gibt es eine äthiopische Kaffee Röst-Zeremonie.

Geschichte einer Gasse

 

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Ausstellung Phänomen – die andere Realität

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Brigitte Pamperl (A), Carla Bobadilla (CL/A),
Harald Grünauer (A), Sabine Müller-Funk (A), Cornelia Mittendorfer (A), Kamilla Szij (H)

Eröffnung:  Freitag der 20. November 2015 um 19 Uhr

Eröffnungsworte: Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien
Ausstellungsdauer:  21. November bis 6. Dezember 2015
Basement, Grundsteingasse 8/TOP 34–35, 2. Hof, 1160 Wien,
Do, Fr 17-20 Uhr, Sa, So 15 -19 Uhr
Das Thema Phänomen – die andere Realität für das Jahr 2015 soll die Begriffe Künstlichkeit – Natürlichkeit, Original – Nachahmung, natürliche Räume – künstliche Räume, Naturdarstellung – Raumlandschaften analysieren und im neuen Kontext darstellen, verstärkt sind Objekte und Installationen vertreten.

In den Arbeiten in dieser Gruppenausstellung geht es um Phänomene die zumeinen Grenzen überschreiten und damit den Terminus Realität in Frage stellen, oder zum anderen aber Grenzen in der Wahrnehmung und zwischen Zeit und Raum erstellen, und somit neue Erfahrungswerte aufbauen.

Das Phänomen des Tragens, das der Zeit und Zeitlosigkeit, der Wahrnehmung und Interpretation, dies sind Aspekte die visuell von den ausstellendenKünstlerInnen präsentiert werden.

Und basement selbst wird zum Ort der Grenzen und unterschiedlicher Realitäten, die Arbeiten kommunizieren miteinander und schaffen eine Distanz; ein Wechselspiel zwischen Realität und neuen Zeitebenen.

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9.000 km Häppchen- Wanderndes Wissen

Künstlerische Sichtweisen auf Migration in der Esskultur
am Beispiel von Mais, Erdäpfeln und Quinoa

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6. – 29. Oktober 2015, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
ERÖFFNUNG: 15.10. 2015 19 Uhr
Allgem. Öffnungszeiten: Di. – So. 14.00 – 19.00 Uhr

Presseführung: 15.10. – 10.00 Uhr

Artist Talk am 22. 10. 2015 um 19.00 Uhr
Diskussion mit Kurator Hansel Sato und Künstlerinnen zu den Inhalten der Ausstellung. Dazu werden lateinamerikanische Gerichte aus Mais gereicht.

Führungen: Dauer ca. eine Stunde. Es führen Ko-Kurator Hansel Sato oder Künstlerin Carla Bobadilla.
22.10.2015 um 18:00 Uhr

Das Kunst- und Stadtteilprojekt SOHO IN OTTAKRING widmet sich 2015/16 unter dem Motto „In aller Munde“ dem facettenreichen Thema der Ernährung. Zentrum der Aktivitäten ist der Sandleitenhof in Ottakring, größter Gemeindebau des roten Wien.

Die Ausstellung „9000 km Häppchen – wanderndes Wissen“ im Alten Kino Sandleiten, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien, beleuchtet vom 16. bis 29. Oktober 2015 aus künstlerischer Sicht einen Teilaspekt der Ernährung: Migration einmal aus ganz anderer Perspektive betrach­tet – aus dem Blickwinkel eingewanderter Agrarprodukte, die über die Jahrhunderte die regionalen Essgewohnheiten des Abendlandes vollständig verändert haben. „Einhei­mische“ Lebensmittel wurden einerseits verdrängt, die Speisepläne andererseits mit vitaminreichem Gemüse wie Chili, den vielfältig verwendbaren Erdäpfeln oder exotischen Gewürzen wie Pfeffer wesentlich bereichert. Heute sind diese Produkte selbstverständlicher Bestandteil unserer Ernährung, der Mehrheit der EuropäerInnen ist ihre ursprüngliche Herkunft und „Migrationsgeschichte“ jedoch wenig vertraut.

Die Ausstellung „9000 km Häppchen – wanderndes Wissen“ fokussiert auf die „Einwan­derung“ von Nahrungsmitteln aus Lateinamerika anhand der Beispiele Mais, Erdäpfel und Quinoa und zeigt Arbeiten von sechs international tätigen Kunstschaffenden, die sich aus künstlerischer Sicht mit Migration im Ernährungskontext beschäftigen.

Zu sehen sind eine Kunstinstallation, Fotografien und Videos von Carla Bobadilla (lebt in Wien), Baduc Gibaja Pacheco (Peru/Wien), Sandra Monterroso (Guatemala, aktuell auf der Biennale von Venedig zu sehen), Marija Mojca Pungerčar (Slowenien), Emilio Santisteban (Peru, z. Zt. Biennale Caracas) sowie Hansel Sato (Peru/Wien). Künstlerisch gestaltete Infografiken von Emilio Santisteban liefern zudem Hintergrundinformationen zu den in der Ausstellung gezeigten Produkten. Ein Begleitheft ist in Vorbereitung.

Kuratiert wird die Schau von Hansel Sato und Emilio Santisteban.

Kurator Hansel Sato: „Die Ausstellung ‚9.000 km Häppchen – wanderndes Wissen’ visualisiert mit künstlerischen Mitteln die Entwicklungsgeschichte von Agrarprodukten, die aus Lateinamerika stammen. Wir wollen zeigen, welche grundlegenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen der Wandel des Ernährungssystems nach sich zog und wie diese Produkte Teil der europäischen kulinarischen Identität geworden sind. Die Reflexion über Transkulturalität bzw. die Bildung kultureller Identität am Beispiel von Ernährung ist uns ein zentrales Anliegen.“

AUSSTELLUNG MOBILIZING MEMORY – VIENNA Kunsthalle Exnergasse WUK

 

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MOBILIZING MEMORY – VIENNA
Eröffnung: Mittwoch, 18. März 2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. März bis 3. April 2015

Zum 100. „Genozid-Gedenktag“ der armenischen Bevölkerung am 24. April 2015 findet ein Ausstellungsprojekt unter dem Titel „MOBILIZING MEMORY – VIENNA“ statt. Dieses imaginiert Erinnerung als Teil einer erweiterten Widerstandsbewegung. Mit künstlerischen Positionen, vorwiegend von Frauen als direkte Zeuginnen von Unterdrückung und Terror, will die Ausstellung Momente und Positionen der Resilienz und des Widerstands sowie kreative Überlebensstrategien aufzeigen.

Welche Rolle spielen die unmittelbaren Zeugen von gelebtem Widerstand: Widerstand gegen erzwungene Stillhaltung, sowie gegen erzwungenes Vergessen, Widerstand gegenüber Staatsmacht und allgemeiner Tatenlosigkeit?
Wie mobilisieren unterdrückte Bevölkerungsgruppen, vor allem deren Frauen, die Erinnerungen an unerträgliche Gewaltakte, angefangen von täglichen „Zurechtweisungen“, über Besetzungen und Verschleppungen, bis hin zu Völkermord?
Wie organisieren sich diese Zeugen zur gemeinsamen Analyse und Bewältigung derartiger Situationen? Wie gestalten sie ihre Zukunft? Inwieweit können wir uns mit diesen Zeugen persönlich identifizieren bzw. mit deren Zukunft?

Vom 05. September bis 03. Oktober 2014 wurde dieses Projekt unter dem Titel „MOBILIZING MEMORY: WOMEN WITNESSING“ in den Ausstellungsräumlichkeiten „DEPO“ in Istanbul realisiert. Für Wien wurde das Projekt unter dem Titel „MOBILIZING MEMORY – VIENNA“ weiterentwickelt und legt nun den Fokus auf die Sichtbarmachung der bereits bis zur dritten Generation in Wien lebenden Bevölkerungsgruppen, die von derartigen Schicksalen und der Erinnerung daran (indirekt) betroffen sind. Mit zusätzlichem Rahmenprogramm soll eine Plattform für Diskussion, Austausch und Erinnerung geschaffen werden. So lädt beispielsweise die Künstlerin Silvina Der-Meguerditchian betroffene Familien armenischer Herkunft zum gemeinsamen verbalen Austausch von Erinnerungen und der Realisierung eines Kunstwerkes ein.

Kuratorin: Isin Önol (TR/AT)
Co-Kuratorin: Ayse Gül Altinay (TR)
Projektberaterin: Tamar Citak (AT)
Projektkoordinatorin: Ulrike Fallmann (AT)

Teilnehmende KünstlerInnen:
Gülcin Aksoy (TR), Carla Bobadilla (CL/AT), Hera Büyüktasciyan (TR),
Silvina Der-Meguerditchian (AR/DE), Hakikat Adalet Hafiza Merkezi (TR),
Gülsün Karamustafa (TR), Susan Meiselas (US), Lorie Novak (US), Emine Gözde Sevim (TR/US), Deniz Sözen (AT), Aylin Tekiner (TR/US), Johanna Tinzl (AT), Künstlergruppe NarPhotos (TR): Serra Akcan, Fatma Celik, Gülsin Ketenci, Aylin Kizil, Serpil Polat

ZEIT: 19. März 2015 – 3. April 2015
DI-FR: 13.00 – 18.00 Uhr , SA: 11.00 – 14.00 Uhr
ORT: Kunsthalle Exnergasse

http://www.wuk.at/language/de-AT/event/ID/17621

Zeitkapseln – Archäolgie für die Zukunft

anlässlich seines Jahresschwerpunktes „Hall im All – 25 Jahre Stromboli“ hat das Kulturlabor Stromboli gemeinsam mit der Stadtarchäologie Hall ein Zeitkapselprojekt ins Leben gerufen, an dem zwei Haller Schulklassen bereits seit Februar arbeiten. In zwei unterschiedlichen Workshops mit den KünstlerInnen Carla Bobadilla (Chile/Wien), Riki Jausz (Hall) und Michele Lorenzini wurden von Kindern und Jugendlichen der Volksschule am Stiftsplatz und der Neuen Mittelschule Dr. Posch Materialien über die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft gesammelt, die nun in zwei Zeitkapseln kommen. In einer von den Schülerinnen und Schülern selbst mitgestalteten Ausstellung werden diese im noch geöffneten Zustand vom 3.6 bis zum 22.6. im Museum Stadtarchäologie gezeigt. Am 27.6. um 18.00 Uhr werden die zwei Bullen, in einem feierlichen Akt in die Stromboli-Fassade eingemauert.postk_zeitkapsel Druck2 postk_zeitkapsel Druck1

Ausstellungseröffnung 30.11. 18:00 Uhr Medien Werkstatt Wien

BEHAVIOR SETTING

Carla Bobadilla / Petra Buchegger

Medienwerkstatt Wien, 1070, Neubaugasse 40A
Eröffnung: Samstag 30.11.2013, 18:00 Uhr
Zur Eröffnung spricht Elke Krasny

Ausstellung: 30.11.2013 – 16.12.2013
Fr / Sa / Mo 14:00 – 18:00 Uhr
Carla Bobadilla

Verkaufe wegen finanzieller Notlage © Carla Bobadilla 2013

Carla Bobadilla
Verkaufe wegen finanzieller Notlage
Rauminstallation, Fotografien, Collagen

Viele Einfamilienhäuser haben erst im Laufe der Jahre ihr aktuelles Aussehen entwickelt, in dem sich die Wünsche und Anforderungen derer widerspiegeln, die sie bewohnen: ein zusätzliches Zimmer für ein neues Kind, eine Erweiterung in den Garten für das neue Esszimmer. Diese Bauten haben die Stadt gefüllt mit ihren eigenartigen Formen, indem sie illegal Bauplätze okkupiert haben und so der Stadt eine ganz spezielle Charakteristik gegeben haben. Die Häuser sind oft prekär und nicht gut konstruiert, oft fehlen ihnen selbst die notwendigsten Erfordernisse an Schutz und Annehmlichkeit für ihre Bewohner. Die Familien, die sie gebaut haben, hatten oft nur Zugang zu einfachsten Baumaterialien mit der Folge, dass Dächer undicht sind, die Wände den vielen kleinen Erdbeben nicht widerstehen, die Hölzer voller Termiten sind und kein Anschluss an die Kanalisation existiert.
Diese Häuser und ihre Zimmer zeigen sich oft wie kleine Museen, in denen die Familiengeschichte abgebildet. Sie sind nicht öffentlich und werden nur sichtbar in Fotoalben mit den Erinnerungen an besondere Familienfeste. Fotos aus diesen Alben zirkulieren heute im Internet bei den Versuchen, diese prekären Immobilien zu verkaufen. Unter dem Titel „Verkauf wegen Notlage“ oder „Klein aber gemütlich“ werden diese Häuser verkauft, teilweise möbliert und voll mit Erinnerungen, persönlicher Ausstattung, Fotografien, Plastikblumen oder Kunstimitationen. Ohne Scheu stellen die Bewohner das Innerste des Familienlebens im Internet zur Schau und erlauben uns damit einen flüchtigen Blick auf die Geschichte ihres Lebens.
Die Gründe für die Verkäufe dieser Häuser, die zum Teil zerstört werden und deren Grund dann als Baugrund für die Konstruktion von Hochhäusern dient, sind vielfältig: die zunehmende soziale Durchlässigkeit der Gesellschaft, die administrative Regulierung von Grundbesitz und illegalen Landnahmen, das verstärkte Immobiliengeschäft, eine klarere und durchsetzungsfähigere Politik des Staates in sozialen Fragen und Fragen des Wohnens. In dieser neuen Arbeit beschäftige ich mich mit mehreren Beobachtungen: auf der einen Seite die Bilder von der Selbstdarstellung der eigenen intimen Wohnumgebung im Netz, auf der anderen Seite die Frage danach, wie die neuen Immobilienprojekte den Raum der Stadt verändern, vor allem durch die Hochhäuser, und die Wahrnehmung davon. Ein weiterer Aspekt ist die Beobachtung, wie es Menschen geht, die aus selbst gemachten Häusern umziehen in neue (Sozial-)Wohnungen, die schon fertig gestaltet sind.

Petra Buchegger

The Maternal makes everything flourish © Petra Buchegger 2013

Petra Buchegger
Innenhaus und Außenhaus
oder
The Maternal makes everything flourish

Inge Meta Hülbusch, Pionierin der feministischen Freiraumplanung schrieb bereits Ende der 70er Jahre: “Die Wohnung umfasst auch nicht den besetzten Lebensraum in Sinne eines Behavior Setting. Und die kleinste Einheit in der Hierarchie der Weiterungen des sozial verstandenen Lebensraumes, dem die materielle Ausstattung und Verfügung nur Grundlage ist, beschränkt sich nicht auf das Innenhaus. Wie sonst sollte man hinaus kommen, Kontakte und Konflikte eingehen und auch Hilfe, Ergänzung, Information einholen können? Die Verfügung über Innenhaus und Außenhaus ist eine der minimalen Voraussetzungen zur verbindlichen Eroberung des Quartiers. Obwohl hier die Ausstattung und Struktur als Voraussetzung genannt sind, ist es notwendig, daß dieses materiale, physische Moment durch Gesichter erlebt und begriffen wird.“ Gerda Schneider, Professorin für Landschaftsplanung an der Universität für Bodenkultur formuliert in Anlehnung an Inge Meta Hülbusch: „Wenn wir Innenhaus und Außenhaus als Arbeitsplatz (insbesondere) von Frauen verstanden haben, so wissen wir, wie ein brauchbares Quartier, ein Stadtteil, eine Stadt in ihren Bau- und Freiraumstrukturen organisiert sein sollte, um Frauen, Alten und Jungen ein Lebens- und Wirtschaftsort zu sein.“

Das gezeigte Objekt „Shed“ (1×1,86×2,2m, Holz geflochten, Kittelschürzen-Stoff) und die Wand-Videoinstallation „The Maternal makes everything flourish“ nehmen Bezug auf Innenhaus und Außenhaus, Subsistenzwirtschaft und die“ Symbolischen Ordnung der Mutter“3. Meine künstlerische Arbeit steht im theoretischen Zusammenhang mit der Subsistenztheorie und Differenzphilosophie der Universität Kassel, Verona und der Universität für Bodenkultur. Über das Kleidungsstück der Kittelschürze arbeite ich zu Themen wie „weibliche Genealogie“ und der Bedeutung von weiblicher Stärke, Freiheit und Differenz.

„die GUMPENDORFER – eine aktive Straße“ und Carla Bobadilla präsentieren:

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Orte, die einladen. Gumpendorfer Straße.
32 Ansichten einer Straße der Vielfalt
Die Fotografin Carla Bobadilla hat 32 kleine Geschäfte, Gewerbebetriebe und Institutionen an der äußeren Gumpendorfer Straße besucht und fotografiert. Diese Porträts werden in Form von Postkarten und einem Plakat vorgestellt.

Die 32 „Orte, die einladen“ an der Gumpendorfer Straße werden am Donnerstag, dem 24.10.2013 präsentiert:

Ab 17 Uhr: Grätzelspaziergang zu ausgewählten „Orten, die einladen“
Treffpunkt: Kurt-Pint-Platz, 1060 Wien. Anmeldung bitte unter office@diegumpendorfer.at!

19 Uhr: Postkarten- und Plakat-Präsentation im Atelier Olschinsky Art Store,
Esterhazygasse 11, 1060 Wien. Eröffnung mit Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann

32 Ansichten einer Straße der Vielfalt

Eine Straße wie die Gumpendorfer Straße in Mariahilf mag  – abseits bekannterer Nachbarn wie der Mariahilfer Straße und dem Naschmarkt – auf einen ersten, flüchtigen Blick nichts besonders Auffälliges bieten. Eine bunte Mischung an alteingesessenen Geschäften, NahversorgerInnen und  Dienstleistungen prägt diese Straße und ihre Nebengassen zwischen Apollokino und Gürtel. Sieht man jedoch genauer hin, besucht man eines der Lokale und kommt man mit den Menschen darin ins Gespräch, werden diese Orte zu etwas Besonderem – zu „Orten, die einladen“.

Dieses „genauer hinsehen“ ist eine Spezialität der Künstlerin Carla Bobadilla. Nach Projekten in aller Welt suchte und besuchte sie nun auch „Orte, die einladen“ an der Gumpendorfer Straße. Gemeint sind damit kleine Geschäfte, Gewerbebetriebe und Institutionen, die der Gumpendorfer Straße ihre Vielfalt geben, dem Straßenbild oder einer Häuserecke erst Lebendigkeit verleihen und die in Summe letztendlich das Gesicht der Stadt ausmachen.

Es sind jene Orte, die den Alltag der Menschen prägen, die hier leben und arbeiten, jene Orte, an denen persönliche Netzwerke geknüpft werden und Nachbarschaft gebildet wird. Die „Orte, die einladen“ und vor allem die Menschen darin können verschiedenste Bedeutungen im Leben der BewohnerInnen und BesucherInnen der Gumpendorfer Straße haben. Die wichtigste aber haben sie gemeinsam: sie ermöglichen es einem, sich in seiner Stadt zu Hause zu fühlen.

„Orte, die einladen. Gumpendorfer Straße“ ist eine fotodokumentarische Arbeit der Künstlerin Carla Bobadilla und entstand im Rahmen des Projektes „die GUMPENDORFER – eine aktive Straße“.

Carla Bobadilla, geboren 1976 in Valparaíso, Chile; lebt und arbeitet seit 2002 in Wien als bildende Künstlerin.

Das Projekt „die GUMPENDORFER – eine aktive Straße“ wird vom Bezirk Mariahilf finanziert und dient dazu, der Gumpendorfer Straße neue Impulse geben und ein positives Image zu fördern.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:
Markus Steinbichler
Projektleiter

die GUMPENDORFER – eine aktive Straße
Sechshauser Straße 23
A-1150 Wien
tel: 01 893 66 57
mail: office@diegumpendorfer.at
web: http://www.diegumpendorfer.at