ARCHIPELAGO. INSEL DES UNVORHERSEHBAREN DENKENS

ARCHIPELAGO. INSEL DES UNVORHERSEHBAREN DENKENS

Eröffnung: 28. Mai 2018
19 Uhr, Eröffnung der Ausstellung
20 Uhr, Performances mit: IL Rampelotto, Mieze Medusa, Fiston Mwanza Mujila, Škart, Yasmo, u. a.

„Archipelago. Insel des unvorhersehbaren Denkens“ ist ein künstlerisches Projekt in der Hauptbücherei am Gürtel. Im Zentrum des Projekt steht die von täglich tausenden Menschen frequentierte Bücherei als ein Ort der denkenden Auseinandersetzung. Was sind Themen, die diese Menschen gerade beschäftigen? Was lesen sie gerade oder wonach suchen sie? Welche unerwarteten Zusammenhänge entstehen zwischen den Personen und den Medien, die sie in der Bücherei verwenden? Die in der Hauptbücherei ausgestellten künstlerischen Beiträge, sowie Performances, Filme, Workshops und diskursive Programmpunkte gehen die auf die Bedeutung eines pulsierenden Denkraums ein, wie ihn die Hauptbücherei darstellt.

Künstler*innen:
Ibrahim Amir, Iris Andraschek / Hubert Lobnig, Puneh Ansari, Ovidiu Anton, Muhammet Ali Baş, Amoako Boafo, Carla Bobadilla, Seher Çakır, Adina Camhy / Robin Klengel / Coline Robin, Patrick Chamoiseau, Natalie Deewan, Petja Dimitrova / ARA, Sophie Dvořák, Walter Ego, Eva Engelbert, Aldo iannotti, Lydia Haider, Marlene Hausegger, Michael Heindl, IL Rampelotto, Elvedin Klačar, Mercedes Kronberger, Ebru Kurbak, Tatiana Lecomte, Mieze Medusa, Verena Melgarejo Weinandt, Fiston Mwanza Mujila, Lisl Ponger, Wendelin Pressl, Veza María Fernández Ramos / Christina Maria Lederhaas, Škart, Kamen Stoyanov, Sophie Utikal, Anna Witt, Yasmo, u. a.

Kurator*innen:
Anton Lederer, Birgit Lurz, Margarethe Makovec, Wolfgang Schlag

Dauer: 29. Mai bis 16. Juni 2018
Montag bis Freitag, 11 bis 19 Uhr, Samstag, 11 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
Eintritt frei

Begleitprogramm unter: www.festwochen.at

 

 

https://www.facebook.com/events/195438684400245/

Bárbara Palomino Ruiz CROSS PATTERNS: PATHS TO BE ABLE TO RETURN

ERÖFFNUNG: Freitag 01.12.2017, 19:00 Uhr
Begrüßung: Gerda Lampalzer
Künstlerinnengespräch: Carla Bobadilla und Bárbara Palomino Ruiz
afterevent: Pisco Sour und DJ Line

Medienwerkstatt Wien, 1070 Neubaugasse 40a
Ausstellung: 01.12.2017 – 11.12.2017
Fr/Sa/Mo 14:00 – 18:00 Uhr
http://www.medienwerkstatt-wien.at/aktuell/ruiz.php
Diese Ausstellung findet im Rahmen des kuratorische Projekts TRANSLATED von Carla Bobadilla statt, das im Rahmen eines kültür gemma! Fellowships an der Universität für angewandte Kunst entstanden ist.

Zu unterschiedlichen Zeiten im 20. Jahrhundert haben westliche Ideologien und ihr herrschendes Wissen – verkörpert in Journalistinnen, Missionaren und Wissenschaftlerinnen – eine Reise von Europa nach Südamerika begonnen.Vor Ort hat ihr Wissen Spuren hinterlassen. Diese Spuren kehren nach Jahrzehnten im Form von neuen Erkenntnissen nach Europa zurück und schreiben sich in die lokale Geschichte ein. (C.B.)

 

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© Claudia Sandoval Romero

25 Minuten Fahrt in die Gegenwart

Fotos©Claudia Sandoval Romero

https://www.facebook.com/events/1804470666248690/

Carla Bobadilla
25 MINUTES JOURNEY INTO THE PRESENT

Eröffnung: Mittwoch 15.11.2017, 19:00 Uhr
Im Rahmen der Vienna ART WEEK
special event: Pisco Sour und DJ Line

Medienwerkstatt Wien, 1070 Neubaugasse 40a
http://www.medienwerkstatt-wien.at/aktuell/bobadilla.php

Ausstellung: 16.11.2017 – 27.11.2017
Fr/Sa/Mo 14:00 – 18:00 Uhr

Eine 25-minütige Fiakerfahrt durch die Wiener Innenstadt, der Kutscher ist ein Zahnarzt aus Bolivien. Er erzählt den aus Miami kommenden Touristen auf Spanisch über die Geschichte Wiens und zeigt noch sichtbare Spuren der Monarchie, während er an seine Jahre als mobiler Zahnarzt im Amazonasgebiet denkt. Diese Fahrt bildet das Herzstück einer Ausstellung, die sich mit medialer und kultureller Übersetzung beschäftigt. Nicht eine mit interaktiven Gadgets ausgerüstete Limousine bildet die Folie für »fahrende Geschichten«, sondern ein Fiaker. Dennoch wird ein Thema verhandelt, das sehr viel mit Technologie und ihren Auswirkungen auf die globale Migration zu tun hat.

Workshop mit Yasser Rezahi und Carla Bobadilla
am 24.11.2017, 18:00 – 20:00 Uhr

Zu unterschiedlichen Zeiten im 20. Jahrhundert haben westliche Ideologien und ihr herrschendes Wissen – verkörpert in Journalistinnen, Missionaren und Wissenschaftlerinnen – eine Reise von Europa nach Südamerika begonnen.Vor Ort hat ihr Wissen Spuren hinterlassen. Diese Spuren kehren nach Jahrzehnten im Form von neuen Erkenntnissen nach Europa zurück und schreiben sich in die lokale Geschichte ein. (C.B.)

Diese Ausstellung findet im Rahmen des kuratorische Projekts TRANSLATED von Carla Bobadilla statt, das im Rahmen eines kültür gemma! Fellowships an der Universität für angewandte Kunst entstanden ist. http://www.carlabobadilla.at/ , http://www.kueltuergemma.at

Der zweite Teil des Projekts – CROSS PATTERNS von Bárbara Palomino Ruiz – wird von 01.12. 2017 – 11.12.2017 gezeigt.

 

 

 

intertwining hi/stories
 Arts Education Festival


 

2.‒7. Oktober 2017

im Ausstellungszentrum der Universität für angewandte Kunst Wien, Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien
und an anderen Orten in Wien

intertwining hi/stories Arts Education Festival versucht gemeinsam, eine neue Sicht auf die unterschiedlichen Geschichten von Kunstvermittlung und Kunstpädagogik zu entwickeln. Entgegen des oft sehr lokalen Blickwinkels auf die Geschichte des Faches „Bildnerische Erziehung“ und des Bereichs „Kunstvermittlung“ stehen bei diesem Festival die oft erstaunlichen Verflechtungen der Fachgeschichten unterschiedlicher geopolitischer Regionen im Mittelpunkt. Dabei wird von konkreten lokalen und biografischen Erfahrungen ausgegangen. Die Geschichten, die sie generieren, werden als Drehpunkte für die postkoloniale Reflexion unserer Vorstellungen von Geschichte und unserer Vermittlungspraxis ernst genommen.

 

Programm:

Montag, 2. Oktober 2017, 19 Uhr, Ausstellungszentrum im Heiligenkreuzer Hof
Opening Event
Welcomeaddress Prof. Barbara Putz-Plecko
Un/Chron/Logical timeline und Spoken Word Performance mit Njideka Iroh

Dienstag, 3. bis Samstag, 7. Oktober 2017, 14:30 Uhr, Ausstellungszentrum im Heiligenkreuzer Hof
Storytelling-Sessions – Geschichte/n von arts education

Dienstag, 3. bis Samstag, 7. Oktober 2017, an verschiedenen Locations (siehe Detailprogramm)
Workshops, Vertiefung
Anmeldung erbeten

Mittwoch, 4. Oktober 2017, location t. b. a.
Party
People who think together should dance together!

Information und Anmeldung:
http://colivre.net/intertwining-histories/blog/registration
intertwining-histories@uni-ak.ac.at

 

TeilnehmerInnen:
David Andrew (Johannesburg), Jan Blake (Manchester), Carla Bobadilla (Wien), Yuk Lin Cheng (Hong Kong), Alejandro Cevallos (Quito), Collective Creativity (London), Claudia Ehgartner (Wien), Camilla Franz (Zürich), Janna Graham (London), Andrea Hubin (Wien), Rangoato Hlasane (Johannesburg), Renate Höllwart trafo.K (Wien), Claudia Hummel (Berlin), Ivan Jurica (Wien), Derrick Kitto (Kampala), Elke Krasny (Wien), Martin Krenn (Wien), Nora Landkammer (Zürich), Barbara Mahlknecht (Wien), microsillons (Genf), Carmen Mörsch (Zürich), Patrick Mudekereza (Lubumbashi), Sari Middernacht(Lubumbashi), Fatima Moumouni (Zürich), Christian Nyampeta (London/Nyanza), Puleng Plessie (Johannesburg), Anne Pritchard–Smith (Vienna), Mónica Romero (Bogotá), Lennyn Santacruz (Quito), Lineo Segoete (Maseru), Karin Schneider (Wien), Anna Schürch (Zürich), Andrea Thal (Cairo), Emma Wokulau-Wanambwa (London/Bergen/Kampala), WE DEY (Wien)u. a.

 

Koordination in Wien:
Carla Bobadilla, Karin Schneider, Catrin Seefranz

Veranstalter:
Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung / Universität für angewandte Kunst Wien
Zentrum Fokus Forschung / Universität für angewandte Kunst Wien
Institute for Art Education / ZHdK Züricher Hochschule der Künste
Association Art/Education

Partner:
ArtSocialSpace Brunnenpassage Wien, mumok Kunstvermittlung, IKL Akademie der bildenden Künste Wien, WE DEY x space, Kunsthalle Wien COMMUNITY COLLEGE / Denkfabrik, u. a.

Unterstützt durch:
ZHdK Zürcher Hochschule der Künste
Stiftung Mercator Schweiz
ArtEDU Stiftung
Allianz Kulturstiftung

 

 

intertwining hi:stories Flyer

BLUMEN DES ÜBELS: NATUR UND DIE KOLONIALE WUNDE

Die Ausstellung BLUMEN DES ÜBELS: NATUR UND DIE KOLONIALE WUNDE stellt Arbeiten von Carla Bobadilla, Imayna Cáceres, Edinson Quiñones, Sandra Monterroso, Sofi Utikal und Laura Sobenes, und Mariel Rodríguez zusammen, um Beziehungen zwischen Körper, Natur, Politik und Technologie zu überdenken. Sie regt zum Nachdenken über neokoloniale Formen der Plünderung und Ausbeutung der Natur an. Durch historische Analysen, autobiographische Perspektiven und poetische Metaphern reagieren die künstlerischen Positionen auf unterschiedliche Geschichten der kulturellen Aneignung und sie fordern die Anerkennung der Lebensstile, Traditionen und des Wissens indigener Gruppen zur Erhaltung der Biodiversität.


Eröffnung, Donnerstag, 1. Juni 2017, 19h
Ausstellungsdauer bis 15. Juli 2017
Öffnungszeiten: Freitag 17-19h und Samstag 16-19h
(Geschlossen Freitag, 30. Juni und Samstag, 1. Juli 2017)

Workshop “Türkische Weizen Benennung/Umbenennung/Anerkennung”
Freitag, 9. Juni 2017, 15-18h
Eine Workshop von Carla Bobadilla über die kulturelle Geschichte des Mais in Österreich

Performance “Underneath my skin // watch me grow”
Freitag, 16. Juni 2017, 19h
Eine Performance von Sofi Utikal und Laura Sobenes über Pflanzen, die zusammenwachsen und immer miteinander verbunden sind

Präsentation “Popayork”
Edinson Quiñones spricht über ein Artist in Residency Programm für kritisch-ökologisches und in anzestralen Technologien und Poetiken integriertem Denken in Cuaca, Kolumbien
Freitag, 16. Juni, 2017, 20h

Führung mit der Kuratorin Mariel Rodríguez
Samstag, 8. Juli 2017, 18h

http://www.vbkoe.org/2017/05/11/blumen-des-uebels/

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©Claudia Sandoval Romero

Versuchsanordnung widerspenstigen Handelns

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Konzept: Elke Smodics
Gemeinsam mit Carla Bobadilla, Vlatka Frketić
Belinda Kazeem-Kamiński

Wandgestaltung: Vasilena Gankovska
Infomobil: Carolina Frank

Eröffnung: 23.März 2017, 19 Uhr
Dauer: 24.März – 12. Mai 2017

GALERIE IG BILDENDE KUNST
Gumpendorfer Str. 10-12, 1060 Wien

Von Kollaborationen aus denken.
Hierarchische Ordnungen den Kampf ansagen.

Die künstlerischen Arbeiten von Carla Bobadilla, Vlatka Frketić und Belinda Kazeem-Kamiński bilden den Ausgangspunkt für einen Handlungsrahmen für emanzipatorische Prozesse. Sie untersuchen rassistische, sexistische, klassistische und andere diskriminierenden gesellschaftlichen Konstrukte und spüren Veränderungspotenzialen nach. Die Ausstellung möchte nicht den Weg der Repräsentation gehen, sondern versteht sich als offener Raum – gleich einer Kontaktzone – für Prozesse des Austausches von antidiskriminierenden Wissensformen und beschäftigt sich mit Fragen wie: Welche Handlungsräume entstehen durch künstlerische und vermittlerische Kollaborationen? Was können wir durch Wissens(aus)tausch voneinander lernen?

Information zum Rahmenprogramm
http://www.igbildendekunst.at/kunst/ausstellungen-2017/versuchsanordnung-widerspenstigen-handelns.htm

Link zu Facebook- Event
https://www.facebook.com/events/716512621861314/

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© Sandra kosel

RESISTENCIAS

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TURISMO_PROCESOS DE GENTRIFICACIÓN Y ESPECULACIÓN Queen Mary II de Carla Bobadilla formo parte de la muestra de artistas porteños en Viena NO DUMPING. La obra que presenta una especie de retrato de la ciudad turística de Valparaíso, es parte de la serie Ver Y ser Visto que profundiza la relación entre los turistas extranjeros que llegan a Valparaíso y no lo ven por su pobreza y dejación prefiriendo las viñas de Casablanca o la ciudad de Santiago. Por otro lado el turista local que se deja fotografiar junto al “evento ” turístico de la llegada del gran barco.

*por Gálvez Inc. como parte de la intervención en espacio publico del Ced , circuito de espacios domésticos de Valparaíso en el marco del FIFV 2016 RESISTENCIAS.

FIFV Festival Internacional de Fotografía en Valparaíso

Publicación extraída de un post de Gálvez Inc.

Foto: Gálvez Inc.

Geschichte einer Gasse

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Titelbild: Toledo i Dertschei

Geschichte einer Gasse

Kaffee und seine Manifestationen – eine Stadtführung

WANN: Fr 10., 18-20 Uhr/ Do 16. Juni, 18-20 Uhr/ Fr 17. Juni 18-20
Treffpunkt: S-Bahn Station Hernals | Erreichbarkeit: Straßenbahnlinie 43 oder S 45
Anmeldung erbeten: contact@sohoinottakring.at oder t. 0676 3526743

Ein Projekt von Carla Bobadilla mit Beiträgen von Estuardo Chacón (Anthropologe und Kaffee Spezialist), Milena Georgieva (Bildende Künstlerin), Gizework (Performance Künstlerin und Kaffee Spezialistin), Timo Huber ( GB*9.,17.,18.), Marie-Therese Huth (Bildende Künstlerin), Nora Lička (Bildende Künstlerin), Clemens Miggitsch (Bildender Künstler), Jochem Müller (Bezirksmuseum Ottakring), Toledo i Dertschei (studiotid.com), Paul Presich (Bildender Künstler)

Es wird ein neues Format der Stadtführung praktiziert. Ausgehend von Körper und Denkweise als Instrumente der Stadterfahrung und Stadtprägung arbeitet sich die Gruppe durch die historischen und gedanklichen Verstrickungen eines Ortes.

Ausgangsbasis sind Fragestellungen und inhaltliche Zusammenhänge zum Konsum des Kaffees.
 Anhand der Betrachtung der sozialen und ökonomischen Implikationen von dessen Produktion und Import ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert in Wien und der restlichen Welt, werden wir versuchen, die Geschichte einer Gasse durch Erzählungen, Fakten und Erinnerungen zu rekonstruieren und neu zu formulieren. Zum Abschluss der Führung gibt es eine äthiopische Kaffee Röst-Zeremonie.

Geschichte einer Gasse

 

Ausstellung Phänomen – die andere Realität

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Brigitte Pamperl (A), Carla Bobadilla (CL/A),
Harald Grünauer (A), Sabine Müller-Funk (A), Cornelia Mittendorfer (A), Kamilla Szij (H)

Eröffnung:  Freitag der 20. November 2015 um 19 Uhr

Eröffnungsworte: Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien
Ausstellungsdauer:  21. November bis 6. Dezember 2015
Basement, Grundsteingasse 8/TOP 34–35, 2. Hof, 1160 Wien,
Do, Fr 17-20 Uhr, Sa, So 15 -19 Uhr
Das Thema Phänomen – die andere Realität für das Jahr 2015 soll die Begriffe Künstlichkeit – Natürlichkeit, Original – Nachahmung, natürliche Räume – künstliche Räume, Naturdarstellung – Raumlandschaften analysieren und im neuen Kontext darstellen, verstärkt sind Objekte und Installationen vertreten.

In den Arbeiten in dieser Gruppenausstellung geht es um Phänomene die zumeinen Grenzen überschreiten und damit den Terminus Realität in Frage stellen, oder zum anderen aber Grenzen in der Wahrnehmung und zwischen Zeit und Raum erstellen, und somit neue Erfahrungswerte aufbauen.

Das Phänomen des Tragens, das der Zeit und Zeitlosigkeit, der Wahrnehmung und Interpretation, dies sind Aspekte die visuell von den ausstellendenKünstlerInnen präsentiert werden.

Und basement selbst wird zum Ort der Grenzen und unterschiedlicher Realitäten, die Arbeiten kommunizieren miteinander und schaffen eine Distanz; ein Wechselspiel zwischen Realität und neuen Zeitebenen.

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9.000 km Häppchen- Wanderndes Wissen

Künstlerische Sichtweisen auf Migration in der Esskultur
am Beispiel von Mais, Erdäpfeln und Quinoa

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6. – 29. Oktober 2015, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
ERÖFFNUNG: 15.10. 2015 19 Uhr
Allgem. Öffnungszeiten: Di. – So. 14.00 – 19.00 Uhr

Presseführung: 15.10. – 10.00 Uhr

Artist Talk am 22. 10. 2015 um 19.00 Uhr
Diskussion mit Kurator Hansel Sato und Künstlerinnen zu den Inhalten der Ausstellung. Dazu werden lateinamerikanische Gerichte aus Mais gereicht.

Führungen: Dauer ca. eine Stunde. Es führen Ko-Kurator Hansel Sato oder Künstlerin Carla Bobadilla.
22.10.2015 um 18:00 Uhr

Das Kunst- und Stadtteilprojekt SOHO IN OTTAKRING widmet sich 2015/16 unter dem Motto „In aller Munde“ dem facettenreichen Thema der Ernährung. Zentrum der Aktivitäten ist der Sandleitenhof in Ottakring, größter Gemeindebau des roten Wien.

Die Ausstellung „9000 km Häppchen – wanderndes Wissen“ im Alten Kino Sandleiten, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien, beleuchtet vom 16. bis 29. Oktober 2015 aus künstlerischer Sicht einen Teilaspekt der Ernährung: Migration einmal aus ganz anderer Perspektive betrach­tet – aus dem Blickwinkel eingewanderter Agrarprodukte, die über die Jahrhunderte die regionalen Essgewohnheiten des Abendlandes vollständig verändert haben. „Einhei­mische“ Lebensmittel wurden einerseits verdrängt, die Speisepläne andererseits mit vitaminreichem Gemüse wie Chili, den vielfältig verwendbaren Erdäpfeln oder exotischen Gewürzen wie Pfeffer wesentlich bereichert. Heute sind diese Produkte selbstverständlicher Bestandteil unserer Ernährung, der Mehrheit der EuropäerInnen ist ihre ursprüngliche Herkunft und „Migrationsgeschichte“ jedoch wenig vertraut.

Die Ausstellung „9000 km Häppchen – wanderndes Wissen“ fokussiert auf die „Einwan­derung“ von Nahrungsmitteln aus Lateinamerika anhand der Beispiele Mais, Erdäpfel und Quinoa und zeigt Arbeiten von sechs international tätigen Kunstschaffenden, die sich aus künstlerischer Sicht mit Migration im Ernährungskontext beschäftigen.

Zu sehen sind eine Kunstinstallation, Fotografien und Videos von Carla Bobadilla (lebt in Wien), Baduc Gibaja Pacheco (Peru/Wien), Sandra Monterroso (Guatemala, aktuell auf der Biennale von Venedig zu sehen), Marija Mojca Pungerčar (Slowenien), Emilio Santisteban (Peru, z. Zt. Biennale Caracas) sowie Hansel Sato (Peru/Wien). Künstlerisch gestaltete Infografiken von Emilio Santisteban liefern zudem Hintergrundinformationen zu den in der Ausstellung gezeigten Produkten. Ein Begleitheft ist in Vorbereitung.

Kuratiert wird die Schau von Hansel Sato und Emilio Santisteban.

Kurator Hansel Sato: „Die Ausstellung ‚9.000 km Häppchen – wanderndes Wissen’ visualisiert mit künstlerischen Mitteln die Entwicklungsgeschichte von Agrarprodukten, die aus Lateinamerika stammen. Wir wollen zeigen, welche grundlegenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen der Wandel des Ernährungssystems nach sich zog und wie diese Produkte Teil der europäischen kulinarischen Identität geworden sind. Die Reflexion über Transkulturalität bzw. die Bildung kultureller Identität am Beispiel von Ernährung ist uns ein zentrales Anliegen.“