Ausstellung Phänomen – die andere Realität

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Brigitte Pamperl (A), Carla Bobadilla (CL/A),
Harald Grünauer (A), Sabine Müller-Funk (A), Cornelia Mittendorfer (A), Kamilla Szij (H)

Eröffnung:  Freitag der 20. November 2015 um 19 Uhr

Eröffnungsworte: Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien
Ausstellungsdauer:  21. November bis 6. Dezember 2015
Basement, Grundsteingasse 8/TOP 34–35, 2. Hof, 1160 Wien,
Do, Fr 17-20 Uhr, Sa, So 15 -19 Uhr
Das Thema Phänomen – die andere Realität für das Jahr 2015 soll die Begriffe Künstlichkeit – Natürlichkeit, Original – Nachahmung, natürliche Räume – künstliche Räume, Naturdarstellung – Raumlandschaften analysieren und im neuen Kontext darstellen, verstärkt sind Objekte und Installationen vertreten.

In den Arbeiten in dieser Gruppenausstellung geht es um Phänomene die zumeinen Grenzen überschreiten und damit den Terminus Realität in Frage stellen, oder zum anderen aber Grenzen in der Wahrnehmung und zwischen Zeit und Raum erstellen, und somit neue Erfahrungswerte aufbauen.

Das Phänomen des Tragens, das der Zeit und Zeitlosigkeit, der Wahrnehmung und Interpretation, dies sind Aspekte die visuell von den ausstellendenKünstlerInnen präsentiert werden.

Und basement selbst wird zum Ort der Grenzen und unterschiedlicher Realitäten, die Arbeiten kommunizieren miteinander und schaffen eine Distanz; ein Wechselspiel zwischen Realität und neuen Zeitebenen.

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AUSSTELLUNG MOBILIZING MEMORY – VIENNA Kunsthalle Exnergasse WUK

 

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MOBILIZING MEMORY – VIENNA
Eröffnung: Mittwoch, 18. März 2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. März bis 3. April 2015

Zum 100. „Genozid-Gedenktag“ der armenischen Bevölkerung am 24. April 2015 findet ein Ausstellungsprojekt unter dem Titel „MOBILIZING MEMORY – VIENNA“ statt. Dieses imaginiert Erinnerung als Teil einer erweiterten Widerstandsbewegung. Mit künstlerischen Positionen, vorwiegend von Frauen als direkte Zeuginnen von Unterdrückung und Terror, will die Ausstellung Momente und Positionen der Resilienz und des Widerstands sowie kreative Überlebensstrategien aufzeigen.

Welche Rolle spielen die unmittelbaren Zeugen von gelebtem Widerstand: Widerstand gegen erzwungene Stillhaltung, sowie gegen erzwungenes Vergessen, Widerstand gegenüber Staatsmacht und allgemeiner Tatenlosigkeit?
Wie mobilisieren unterdrückte Bevölkerungsgruppen, vor allem deren Frauen, die Erinnerungen an unerträgliche Gewaltakte, angefangen von täglichen „Zurechtweisungen“, über Besetzungen und Verschleppungen, bis hin zu Völkermord?
Wie organisieren sich diese Zeugen zur gemeinsamen Analyse und Bewältigung derartiger Situationen? Wie gestalten sie ihre Zukunft? Inwieweit können wir uns mit diesen Zeugen persönlich identifizieren bzw. mit deren Zukunft?

Vom 05. September bis 03. Oktober 2014 wurde dieses Projekt unter dem Titel „MOBILIZING MEMORY: WOMEN WITNESSING“ in den Ausstellungsräumlichkeiten „DEPO“ in Istanbul realisiert. Für Wien wurde das Projekt unter dem Titel „MOBILIZING MEMORY – VIENNA“ weiterentwickelt und legt nun den Fokus auf die Sichtbarmachung der bereits bis zur dritten Generation in Wien lebenden Bevölkerungsgruppen, die von derartigen Schicksalen und der Erinnerung daran (indirekt) betroffen sind. Mit zusätzlichem Rahmenprogramm soll eine Plattform für Diskussion, Austausch und Erinnerung geschaffen werden. So lädt beispielsweise die Künstlerin Silvina Der-Meguerditchian betroffene Familien armenischer Herkunft zum gemeinsamen verbalen Austausch von Erinnerungen und der Realisierung eines Kunstwerkes ein.

Kuratorin: Isin Önol (TR/AT)
Co-Kuratorin: Ayse Gül Altinay (TR)
Projektberaterin: Tamar Citak (AT)
Projektkoordinatorin: Ulrike Fallmann (AT)

Teilnehmende KünstlerInnen:
Gülcin Aksoy (TR), Carla Bobadilla (CL/AT), Hera Büyüktasciyan (TR),
Silvina Der-Meguerditchian (AR/DE), Hakikat Adalet Hafiza Merkezi (TR),
Gülsün Karamustafa (TR), Susan Meiselas (US), Lorie Novak (US), Emine Gözde Sevim (TR/US), Deniz Sözen (AT), Aylin Tekiner (TR/US), Johanna Tinzl (AT), Künstlergruppe NarPhotos (TR): Serra Akcan, Fatma Celik, Gülsin Ketenci, Aylin Kizil, Serpil Polat

ZEIT: 19. März 2015 – 3. April 2015
DI-FR: 13.00 – 18.00 Uhr , SA: 11.00 – 14.00 Uhr
ORT: Kunsthalle Exnergasse

http://www.wuk.at/language/de-AT/event/ID/17621